royal beauty clinic

PLASTISCHE & ÄSTHETISCHE CHIRURGIE



Für eine Terminvereinbarung erreichen Sie uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr.
0032 123 954 24 oder
0032 477 759 435

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie Kontakt auf:

Für weitere Informationen senden Sie bitte eine E-Mail an brunodhondt8@gmail.com. Wir setzen uns dann kurzfristig mit Ihnen in Verbindung.

 

Beratungen in Deutschland


Brustverkleinerung

 

 


 

Sehr große Brüste sind für manche Frauen sowohl ein medizinisches als auch ein psychisches Problem. Als medizinische Folge können Beschwerden wie Nacken- und Rückenschmerzen auftreten, gelegentlich auch Bewegungseinschränkungen und Atembeschwerden. Durch Schwitzen kommt es in den Brustfalten vermehrt zu Hautirritationen und Ekzemen. Auf den Schultern bilden sich durch einschneidende BH-Träger oft Furchen. Viele Frauen fühlen sich mit überdurchschnittlich großen Brüsten auch einfach nicht wohl. Eine Brustverkleinerung ist eine Maßnahme, die hier Erleichterung verschaffen kann. Bei entsprechender medizinischer Indikation beteiligen sich die Krankenkassen an den Kosten.

Von allen plastischen Eingriffen führt eine Brustverkleinerung am schnellsten zu einer Besserung des Selbstvertrauens. Die Proportionen des Körpers wirken ausgewogenener, die Kleidung passt besser und die durch die Brust verusachte physische Unbequemlichkeit verschwindet. Der Eingriff ist immer mit sichtbaren, bleibenden Narben verbunden. Dr. D'Hondt ist bemüht, die Narben so unauffällig wie möglich zu gestalten. Trotzdem können sich die Narben mit der Zeit verbreitern und auffällig werden, da das Narbengewebe von vielen unkalkulierbaren körperlichen Gegebenheiten beeinflusst wird. Die Narben sind so positioniert, dass sie beim Tragen eines BHs nicht sichtbar sind.

 

Indikation für eine Brustverkleinerung

Meistens wird die brustverkleinernde Maßnahme aufgrund von medizinischen Problemen durchgeführt, manchmal auch aus kosmetischen Gründen. Besonders Frauen, die durch ihre schweren Brüste in der Bewegungsfreiheit behindert werden und körperliche Symptome haben, verschafft die Brustverkleinerung Erleichterung.

Die Brüste müssen vor dem Eingriff bereits vollständig entwickelt sein. Eine frühere Operation ist nur in seltenen Ausnahmefällen möglich. Als Voraussetzung ist wichtig, dass die Patientin den Eingriff nachvollziehen kann und eine realistische Erwartung bezüglich des Ergebnisses hat.

Eine Frau, die noch den Wunsch hat zu Stillen, sollte die Operation aufschieben, da die Stillfunktion nach dem Eingriff beeinträchtigt sein kann.



 

Vor dem Eingriff

In einem Vorgespräch werden die Wünsche der Patientin bezüglich der zukünftigen Größe der Brüste und die Art des Verfahrens (Ankerförmig oder I-Technik) besprochen. Dr. D’Hondt gibt im Vorgespräch genaue Anweisungen zur Vorbereitung auf die Operation. Diese beziehen sich auf Essen, Trinken, Rauchen (Rauchverzicht für mindestens 6 Wochen vor der OP) und die Einnahme von bestimmten Medikamenten und Vitaminen. Als Voruntersuchung sind ggf. eine Mammografie und/oder eine Ultraschalluntersuchung nötig. Unter Berücksichtigung ihrer Vorgeschichte wird die Patientin über die Risiken des Eingriffs sowie seinen Ablauf aufgeklärt. Die Brüste werden untersucht und vermessen. Es wird bestimmt, auf welcher Höhe sich die Brustwarzen nach dem Eingriff befinden sollen.

Bei einer medizinischen Indikation kann eine Bescheinigung ausgestellt werden, um die finanzielle Vergütung bei der Krankenkasse zu beantragen.

 

Der Eingriff

Eine Brustverkleinerung dauert zwischen 3 und 4 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Der Eingriff kann entweder ambulant in der Royal Beauty Clinic erfolgen oder stationär mit einer Übernachtung im Krankenhaus A.Z. Vesalius in Tongeren.

Für den Eingriff gibt es verschiedene Techniken. Die üblicherweise angewandte Methode hinterlässt eine ankerförmige Narbe, die vom unteren Rand des Brustwarzenhofes vertikal zur Brustfalte und in der Brustfalte horizontal verläuft. Bei jungen Frauen mit sehr guter Hautelastizität, bei denen nur wenig Drüsengewebe entfernt werden muss, ist es möglich, die Narbe auf den I-förmigen Verlauf ohne horizontalen Anteil zu beschränken. Bei dieser Variante muss man sich ca. 3 Monate gedulden, bis die Brust ihre endgültige Form bekommt. Wenn sich die Haut zwischen Brustwarzenhof und Brustfalte nicht genügend zusammenzieht, wird hier die Nachoperation mit einer kleinen horizontalen Naht nötig.

Während der Operation werden Haut, Fett- und Drüsengewebe entfernt und die Brustwarzen in ihre neue, höhere Position gebracht. Auch überschüssiges Fett unter der Achsel kann bei diesem Eingriff abgesaugt werden.

Brustwarze und Brustwarzenhof bleiben in den meisten Fällen mit ihren normalen Blutgefäßen und Nerven verbunden. Bei extrem großen Brüsten kann es aber notwendig werden, die Brustwarze und den Brustwarzenhof von der umgebenden Haut zu trennen und frei in ihre neue Position zu transplantieren. In diesem Fall geht die Sensibilität der Brustwarze völlig verloren und der Brustwarzenhof wird verblassen. Der Durchmesser der Brustwarze wird ggf. in seiner Größe der neuen Brustform angepasst.

Für die Nähte wird selbst auflösendes Nahtmaterial verwendet. Es müssen also später keine Fäden gezogen werden.

 

Risiken

Eine Brustverkleinerung ist keine einfache Operation. Aber durchgeführt von einem erfahrenen plastischen Chirurgen treten Komplikationen äußerst selten auf. Trotzdem kann man sie – wie bei jedem Eingriff – nicht ausschließen.

Mögliche Risiken sind:

Nachblutungen: Sie kommen äußerst selten vor, da eine Drainage gelegt wird.

Infektionen: Auch sie sind durch die vorbeugende Gabe von Antibiotika selten.

Allergische Reaktion auf Medikamente während der Narkose

Auffällige Narben, besonders als Reaktion auf die benutzten Fäden bei Fadenunverträglichkeit (sehr selten).

Durchblutungsstörung: In Brustwarze und Brustwarzenhof kann es in Ausnahmefällen - vor allem bei Rauchern – zu einer Durchblutungsstörung kommen. Dieses Risiko ist geringer, wenn die vor der Operation gegebenen Anweisungen befolgt werden. So ist das Rauchen für mindestens 6 Wochen vor dem Eingriff nicht gestattet. Wenn eine Durchblutungsstörung mit Absterben des Brustwarzenhofes auftritt, kann man die Brustwarze und den Brustwarzenhof mit einer Hautverpflanzung aus einem anderen Körperteil rekonstruieren, ggf. in Kombination mit einer Tätowierung.

Narben: Der Eingriff hinterlässt sichtbare Narben, die aber nach einigen Monaten zu einem weißen Strich verblassen. Die Narben werden vollständig durch den BH abgedeckt. Bei Rauchern könnten die Narben breiter werden, weil Nikotin die Wundheilung bremst.

Die Sensibilität in der Brustwarze kann sich nach dem Eingriff verändern (schlechteres oder besseres Gefühl).

Durch den Eingriff werden mehrere Milchgänge verletzt. Es kann daher sein, dass danach Stillen erschwert oder unmöglich ist.

 

Nach dem Eingriff

Die Brüste werden nach dem Eingriff mit einem "Tape"-Verband unterstützt. Die Schmerzen halten sich in Grenzen. Die Klinik verlassen kann man nach 24 bis 48 Stunden, sobald die Drainagen entfernt wurden. Wenn der Eingriff ambulant in der Royal Beauty Clinic erfolgte, wird die Patientin mit Drainagen entlassen, die nach 2 Tagen entfernt werden müssen. Ein wenig Wundflüssigkeit oder das Auftreten von Blutkrusten danach ist normal. Für die ersten Tage nach der Operation ist es ratsam sich Hilfe im Haushalt zu sichern.

Nach ca. 2-3 Wochen kann man zurück zur Arbeit, wenn es sich um eine leichte, sitzende Tätigkeit handelt. Jedoch muss man während der ersten Wochen verstärkt mit Müdigkeit rechnen. Schwere Gegenstände sollten in den ersten 3 bis 4 Wochen nicht gehoben werden.

Acht Wochen lang ist das Tragen eines Stütz-BHs ratsam. Die Brüste bleiben für mehrere Wochen geschwollen. Während der ersten 6 Wochen ist nur leichter physischer Kontakt mit der Brust erlaubt.

Die Schwellung geht nach den ersten Wochen bereits zurück. Bis die Brüste aber ihre endgültige neue Form erlangen, dauert es etwa ein halbes Jahr. Auch danach sind Änderungen der Form noch möglich, besonders bei Gewichtsschwankungen, hormonellen Einflüssen oder einer Schwangerschaft. Die Narben verblassen zwischen dem 6. und 12. Monat.

Dr. D’Hondt vereinbart bei der Entlassung einen Termin für die Nachuntersuchung.

 

Dauerhaftigkeit

Das Ergebnis ist weitgehend von Dauer. Ungünstig wirken sich starke Gewichtsschwankungen aus. Besonders Brüste, die einen hohen Fettanteil im Verhältnis zum Drüsenanteil haben, reagieren auf Gewichtsschankungen stärker und hängen eher wieder durch als drüsenreiche Brüste.

   

Vor dem Eingriff                   Nach dem Eingriff